Lieferando-Provision: Was Restaurants wirklich zahlen und wie Sie sie senken
11. Juli 2026Wer über eine Lieferplattform verkauft, gibt pro Bestellung einen festen Prozentsatz ab. Je nach Modell und Leistungsumfang liegen die Provisionen üblicherweise zwischen 13 und 30 Prozent. Bei einem Bestellwert von 25 Euro sind das schnell 3 bis 7,50 Euro, die pro Bestellung an den Vermittler gehen.
Ein Rechenbeispiel: Ein Restaurant mit 200 Plattform-Bestellungen im Monat und 25 Euro Durchschnittsbestellwert zahlt bei 20 Prozent Provision 1.000 Euro monatlich, also 12.000 Euro im Jahr. Das ist für viele Betriebe mehr als die Miete.
Der wichtigste Punkt dabei: Die Provision wird auch auf Bestellungen von Stammkunden fällig. Der Gast, der jede Woche bei Ihnen bestellt und Sie längst kennt, kostet Sie bei jeder Bestellung denselben Prozentsatz wie ein Neukunde, den die Plattform tatsächlich vermittelt hat.
Der realistische Weg aus der Provisionsfalle ist nicht die sofortige Kündigung, sondern das Umleiten der Stammkunden: ein eigenes Bestellsystem unter eigener Domain, beworben über Kassenbon, Flyer, Google-Unternehmensprofil und Instagram. Die Plattform bleibt für die Neukundengewinnung, die Stammkunden bestellen direkt.
Mit einem Festpreis-System wie QRismo (79,90 Euro im Monat, alle Funktionen) rechnet sich das schnell: Bei 20 Prozent Provision und 25 Euro Bestellwert ist der Festpreis ab etwa 16 direkten Bestellungen im Monat günstiger. Jede weitere Bestellung ist Ersparnis. Wie viel bei Ihren Zahlen zusammenkommt, zeigt unser Rechner auf der Seite Lieferando-Alternative.